Dort, wo die alten Turme ragen.
die Kennel schier sich fassen.
die Häuser steile Kappen tragen.
wuchs ich in deine Gassen.
Die Winkel und die Hoflein waren
ein rechter Bubenhimmel;
das alte Tram ist noch gefahren
mit seinem braven Schimmel.
Und wie dem Knaben Rock und Weste ward dir dein Kleid zu enge;
es wuchsen Strassen und Palaste
mit Larm und viel Geprange.
Wie bist du mir so schon gewesen
in deinem alten Kleide;
die neue Zeit braucht ihre Besen.
fragt nicht nach Lieb und Leide.
Es trippelt ubers neue Pflaster
die Welt aus alien Zonen;
es kommen Geist und Geld und Laster behaglich hier zu wohnen.
lch muss nur immer stehn und staunen. such ich die alten Gassen;
wie weisst du dich den neuen Launen der Zeiten anzupassen !
Du liebe Stadt. noch schleich ich immer nach trauten Heimlichkeiten;
auch jetzt noch liegt auf dir ein Schimmer van Zauber wie vor Zeiten.
Adolf Maurer
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