Haus, Karl Friedrich Schinkel als Künstler

 
 

Endlich, freut sich Gottfried Knapp, stellt mal einer heraus, dass Karl Friedrich Schinkel mehr war als ein Klassizist. Auf diesen Stil wollen ihn nämlich, weiß der leidgeprüfte Rezensent, viele Historiker und Architekten reduzieren. Die “ästhetische Abhandlung” von Andreas Haus, berichtet der erleichterte Rezensent, spreche da eine andere Sprache und zeige Schinkel in sämtlichen Facetten. “In schöner Logik” bringe der Autor “frühe Brotarbeiten”, “fabelhaft präzise programmatische Zeichnungen” und “prächtig ausfantasierte Gemälde”, die der Rezensent zu den “lebendigsten Manifestationen der Berliner Romantik” rechnet, mit den neoklassizistischen Arbeiten Schinkels zusammen. Und damit rette Haus den “großen romantischen Universalkünstler” vor “dogmatisch argumentierenden” Fachpuristen, die Schinkel seiner “poetischen Kraft” beraubten, macht Knapp Ärger, Freude und Erleichterung noch einmal Luft.

 
 

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